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Luftrettungsstaffel trainiert am Segelflugplatz

Do, 22. Okt 2009

Am Mittwoch fand am Segelflugzentrum Königsdorf eine Übung der Luftrettungsstaffel Bayern statt. Im Rahmen dieser Luftrettungsstaffel, dem das Segelflugzentrum Königsdorf seit 1977 angehört und zu den Gründungsmitgliedern zählte, arbeitet der Stützpunkt Königsdorf eng mit der Katastrophenschutz-Abteilung des Landratsamtes zusammen.

Zusammenarbeit von Piloten und Feuerwehr für den Ernstfall geübt

Gemeinsam übte die Feuerwehr Bichl mit Piloten des Segelflugzentrum Königsdorf den gemeinsamen Katastropheneinsatz.

Bei gefährlich eingestuften Wetterlagen, wie dieses Jahr im Frühjahr, ordnet das Bayerische Innenministerium Überwachungsflüge in den betroffenen Landkreisen an. Das Segelflugzentrum Königsdorf stellt hierzu auf Anforderung geeignete Motorflugzeuge oder Motorsegler mit erfahrenen und extra geschulten Piloten bereit. Das kostengünstige Fluggerät und die Tatsache, dass die Piloten des SFZ Königsdorf ehrenamtlich in ihrer Freizeit diese Aufgabe übernehmen, führt dazu, dass im Gegensatz zu Bundeswehr Einsätzen viel Steuergeld gespart werden kann. Mehrmals konnten in diesem Frühjahr, welches extrem trocken war, aus der Luft Brände lokalisiert und die Einsatzkräfte am Boden alarmiert werden und so ein frühzeitiger Einsatz eingeleitet werden.

Übung mit simuliertem Rauch

Bei der Übung am Mittwoch wurde neben einem allgemeinen Orientierungsflug für die Luftbeobachter vom Landratsamt von der Feuerwehr mit Hilfe einer Nebelmaschine auch ein Brand im Bichler Moos simuliert, welchen die Flugbesatzungen erkennen mussten und anschließend die Einsatzkräfte aus der Luft an die entsprechende Stelle lotsen mussten. Insgesamt waren an der Übung vier Piloten, sieben Luftbeobachter und zwei Flugzeuge beteiligt. Alex Bauer, stellvertretender Feuerwehrkommandant in Bichl und Sachbearbeiter für Katastrophenschutz beim Landratsamt und Hannes Gahr, Stützpunktleiter der Luftrettungsstaffel gaben sich am Ende der Übung überaus zufrieden. Sowohl das Auffinden des Brandherdes, als auch die Kommunikation zwischen Flugzeugbesatzungen und Einsatzkräfte am Boden sei vorbildlich gewesen, war man sich am Abend bei der Nachbesprechung einig.

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