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Das Tor zur Welt öffnet sich für Königsdorfer Schüler vor ihrer Haustüre

Fr, 16. Apr 2010

Das Segelflugzentrum Königsdorf gibt Königsdorfer Schüler einen Einblick in den Segelflugsport und in die Luftfahrt

Das Tor zur Welt öffnet sich für Königsdorfer Schüler vor ihrer Haustüre

Fluglehrer Thomas Wendl mit Schülern der Volksschule Königsdorf bei der Infoveranstaltung Segelfliegen

Die achte und die neunte Jahrgangsstufe der Volksschule Königsdorf bekamen am Donnerstag durch einen Vortrag von Thomas Wendl, Fluglehrer und Ausbildungsleiter am Segelflugzentrum Königsdorf nicht nur einen Einblick in die Welt des Segelflugsports, sondern sie konnten auch erfahren, dass sich am Segelflugplatz in Königsdorf ein Tor zu einer großen Welt öffnet. Weg von der Straße, weg vom Computer, weg vom Internet und Fernsehen, einzusteigen in ein Cockpit eines Segelflugzeuges eröffnet einem eine vollkommen neue Welt. Diese Welt kann real am Segelflugzentrum erlebt werden.

Auf Einladung von Rektor Alfred Bauernfeind erklärte Thomas Wendl den Schülern, wie die Ausbildung zum Segelflugpiloten vor sich geht und welch enorme Verantwortung einem 14-Jährigen zugestanden wird, wenn er nach ca. 40 - 50 Starts zum ersten Mal ein Segelflugzeug alleine fliegen darf. Mit 14 Jahren darf man nämlich die Ausbildung zum Piloten beginnen und es werden den Jugendlichen dabei Flugzeuge in einem Wert von ca. 50.000 Euro anvertraut sowie die sehr hohe Verantwortung für ihre Sicherheit abverlangt. Der Segelflugsport, der übrigens nicht nur für Jungen sehr gut geeignet ist, kann ein Leben lang bis ins Alter ausgeübt werden. Neben der praktischen Ausbildung ist viel Theorie nötig um nach ca. einem Jahr Ausbildung die Prüfung für die Fluglizenz bei der Regierung von Oberbayern ablegen zu können. Erstaunt waren die Jugendlichen, dass die Kosten für eine solche Ausbildung bei weitem nicht so hoch sind, wie oftmals vermutet wird. Für 500 Euro kann man z.B. das erste Jahr fliegen, sozusagen eine flatrate fürs Fliegen. Bei genügendem Engagement kann in einem Jahr auch der Flugschein erworben werden. Damit der Flugsport erschwinglich bleibt müssen von allen Piloten ca. 50 Stunden Arbeit pro Jahr in der Werkstatt geleistet werden.

Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis ist es, die Jugendlichen auf ideale Weise zeigt, warum man soviel lernen muss. Nicht wie in der Schule nur über einem Buch zu büffeln und auswendig zu lernen, sondern das Gelernte sofort im Cockpit in die Praxis umzusetzen, macht den besonderen Reiz dieses Sports aus, der für viele Piloten später zu einem Beruf werden kann, sei es im Cockpit oder in der Luftfahrttechnik. Für das kommende Winterhalbjahr ist zudem geplant, zusammen mit Jugendlichen ein Leichtflugzeug mit einem 100 PS Motor zubauen, das die Jugendlichen dann im nächsten Frühjahr selber fliegen können.

Die Schüler der Volksschule Königsdorf wurden von Thomas Wendl eingeladen am Segelflugzentrum Königsdorf einen Schnupperflug zu machen und am eigenen Leib zu erfahren, welch großartiges Erlebnis es ist, sich über dem Voralpenland in die Luft zu erheben und die Welt von oben zu sehen. Träumst du noch, oder fliegst du schon?

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