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Noch leiser in die Luft

Mo, 09. Apr 2012

Dass die Königsdorfer Segelflieger den Lärmschutz ernst nehmen beweisen sie jetzt erneut. Nachdem bereits alle in Königsdorf stationierten Schleppflugzeuge sowohl mit einem leisen Vierblatt Propeller und speziellen Schalldämpfern ausgerüstet sind und somit bereits jetzt alle die Bedingungen für den erhöhten Lärmschutz nicht nur erfüllen, sondern deutlich überbieten, haben die Piloten nun nochmals zugelegt.

Segelflieger bauen neuen Schalldämpfer an ihr Schleppflugzeug

Auch optisch fällt der neue Schalldämpfer an dem Schleppflugzeug sofort auf: Motorwart Josef Eberl (links) und Schlepppilot Jürgen Steinborn (rechts)

Der SCAI-TECH Schalldämpfer ist eine Neuentwicklung aus Frankreich, speziell für die in Königsdorf verwendeten Schleppflugzeuge vom Typ DR 400 Robin, er gilt momentan als der beste Schalldämpfer der Welt für diese Flugzeugtypen. Für den Umbau verantwortlich war Josef Eberl, der speziell geschulte Motorwart des Vereins. Die Königsdorfer betreiben nun mit die leiseste DR 400 der Welt. Nach dem Umbau musste der Schalldämpfer noch von einem Luftfahrzeug Prüfer abgenommen werden. Erste Probeschlepps bewiesen die Herstellerangaben bereits und der Umbau kann als Erfolg zu einer weiteren Lärmreduzierung gewertet werden. Natürlich hoffe man auch weiterhin darauf, dass man die Genehmigung für den Einsatz der noch leiseren Ultraleichtflugzeuge zum Flugzeugschlepp noch erhalten wird.

Umweltfreundlicher Windenstart

Trotz des erneuten Wintereinbruchs konnten am Ostermontag durch die neu geteerte Seilrückholstrecke auch Windenstarts gemacht werden, was in den vergangenen Jahren nicht möglich gewesen wäre, da man früher mit dem Seilrückholfahrzeug im Schlamm steckengeblieben wäre. Bereits zum zweiten Male wurde am Osterwochenende auch der Vier Seile Betrieb mit zwei nebeneinander stehenden Schleppwinden getestet. Dazu wurden die beiden vorhandenen Winden nebeneinander aufgestellt und das Seilrückholfahrzeug zog pro Fahrt von jeder Winde beide Seile gleichzeitig aus, welche danach hintereinander vier Segelflugzeuge in den Himmel zogen, anstatt bisher immer nur zwei. Dadurch kann die Startfrequenz deutlich erhöht werden und der leise Windenstart wird weiter gefördert.

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