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Start-Ziel Sieg für Segelflieger

Mo, 13. Aug 2012

Vom 1. bis zum 11. August fanden in Hodenhagen bei Hannover die diesjährigen letzten Qualifikationsmeisterschaften für die Deutschen Segelflugmeisterschaften 2013 statt. Für das SFZ Königsdorf waren in der Doppelsitzer-Klasse die beiden Familienteams Armin und Philipp Behrendt, sowie Mathias Schunk mit Tochter Marie am Start.

 

Von Anfang an an der Spitze

Mathias Schunk flog gemeinsam mit Tochter Marie zum Start-Sieg in der Doppelsitzer-Klasse bei der Qualifikationsmeisterschaft zur nächstjährigen deutschen Segelflugmeisterschaft

Gleich am ersten Wertungstag erflog Mathias Schunk, an diesem Tag noch mit Reinhard Schramme als Copilot fliegend, einen Tagessieg und setzte sich an die Spitze, die er bis zum Ende der Meisterschaft nicht mehr abgeben sollte. Das Familienduo Behrendt musste leider wenige Kilometer vor der Ziellinie den eingebauten Hilfsmotor nutzen um eine Außenlandung zu vermeiden und verlor dadurch sehr viele Punkte. Die darauffolgenden drei Flugtage in Folge konnten die beiden Königsdorfer Doppelsitzer Besatzungen jeweils immer erfolgreich beenden und rangierten immer im Spitzenfeld, jeweils nur knapp langsamer als die jeweiligen Tagessieger. Am vierten Flugtag gab es sogar einen Königsdorfer Doppelsieg. Armin und Philipp Behrendt, mit 87,5 km/h ein wenig schneller als Vater und Tochter Schunk, konnten dadurch in der Gesamtwertung, nach dem Patzer am ersten Tag auf den sechsten Gesamtplatz vorrücken.

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Flug über Bremen mit Blick auf die Nordsee

Nach vier Wertungstagen am Stück zu Beginn, mussten die Piloten dann vier Tage auf fliegbares Wetter warten. Erst am 9.8. konnte wieder gestartet werden. Leider stellte sich das Flugwetter aber erst am späteren Nachmittag ein, so dass Sportleiter Günter Leineweber auch diesen Tag neutralisieren musste, da das gesamte Starterfeld nicht mehr zeitgerecht in die Luft gekommen wäre. Die beiden Königsdorfer Doppelsitzer vom Typ Arcus starteten aber dennoch und nutzten den Tag zu einem Sightseeing Flug. Aufgrund der Tatsache, dass auf dem Verkehrsflughafen Bremen die Startbahn gerade saniert wird und daher auch das zugehörige Flugbeschränkungsgebiet inaktiv ist, nutze man die sehr seltene Möglichkeit mit dem Segelflugzeug über eine Großstadt und einen Verkehrsflughafen zu fliegen. „Am Horizont konnte man sogar die Nordsee sehen“, schwärmt der 46-jährige Schunk, der bereits über 5000 Segelflugstunden absolviert hat, von diesem außergewöhnlichen Flug.

Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft geschafft

Als auch der Folgetag und letztmögliche Flugtag aus Wettergründen neutralisiert werden musste, stand einerseits der Start-Zielsieg für das Doppelsitzer Gespann Schunk und anderseits der sechste Platz für das Familienduo Behrendt und somit ebenfalls ein Startplatz auf der nächstjährigen Deutschen Doppelsitzer Segelflugmeisterschaft fest, was dann auch gebührend gefeiert wurde.

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