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Königsdorfer Segelflieger auf der ILA in Berlin

Fr, 30. Mai 2014

Das Königsdorfer Eigenbauflugzeug MÜ 30 neben dem Airbus A380

Die Königsdorfer Segelflieger auf der ILA in Berlin mit dem Schlacro direkt vor dem Airbus A380 Die Königsdorfer Crew auf der ILA vor dem Schlacro Im Vordergrund die MÜ 28, dahinter der Schlacro und im Hintergrund der A 380 auf der ILA in Berlin

Sicherlich waren der Airbus A380, das größte Passagierflugzeug der Welt, oder die Antonov An 124, das größte Frachtflugzeug der Welt die Höhepunkte der diesjährigen Internationalen Luftfahrtaustellung (ILA) in Berlin. Das Segelflugzentrum Königsdorf war aber ebenfalls sehr gut vertreten und zwar mit mehreren Eigenbauten der Akaflieg. Einmal mit der MÜ 30, die auch an dem täglichen Flugvorführungsprogramm teilgenommen hat. Allein schon durch die sehr auffällige grellgelbe Lackierung war das Königsdorfer Flugzeug ein echter Farbpunkt der Ausstellung. Das Motorflugzeug, welches in völliger Eigenregie von Studenten der Münchener Hochschulen entworfen und gebaut wurde, zielt mit seinem 300 PS starken Motor auf die Idee ab, ein Motorflugzeug zu bauen, welches sowohl im Kunstflug, als auch für den Schleppbetrieb für Segelflugzeuge eingesetzt werden kann. Daher hat die MÜ30, welches das 30. Flugprojekt der Akademischen Fliegergruppe in ihrer 90-jährigen Geschichte gewesen ist, auch den Beinamen „Schlacro“, für die Kombination Schleppen und Akrobatik. Außerdem stellten die Studenten das ebenfalls selbstgebaute Segelflugzeug MÜ 28 aus, welches auch speziell zum Kunstflug gebaut wurde und bereits auf mehreren Weltmeisterschaften teilgenommen hat. Von dem aktuellen Projekt, der MÜ 31, einem neuen Segelflugzeug der 15-Meter-Klasse, welches sich noch im Bau befindet, wurde in Berlin zusätzlich der Rumpf ausgestellt.

Die ILA fand letzte Woche in Berlin auf dem Flughafen Schönefeld statt, der eigentlich schon längst als neuer Großflughafen im Betrieb sein sollte. Für das SFZ Königsdorf waren 12 Pilotinnen und Piloten vor Ort, wobei die Königsdorfer Crew mit Abstand die jüngste Crew auf der ILA war. Als Pilot der MÜ 30 war Christoph Heinen mit dabei, der den Schlacro auch in einem gut zweistündigen Flug von Königsdorf nach Berlin überführte. Bei dem täglichen Flugprogramm auf der ILA konnten er die Vorteile des Eigenbaus eindrucksvoll unter Beweis stellen. Im Anschluss an die ILA wurde der Schlacro wieder zurück in die Heimat geflogen, wo er, sowie die MÜ 28 von jedermann spätestens beim Königsdorfer Fliegerfest am ersten September Wochenende bewundert werden kann.

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