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Flieger grüß mir die Sonne

Mo, 17. Jul 2017

Erfolgreiche Bundesliga Runde fürs SFZ Königsdorf.Nachdem die 13. Runde eher eine unglückliche Runde für die Ligapiloten des SFZ Königsdorf, mit vielen Schauern und Gewittern war, ließ am vergangenen Sonntag die Sonne und die damit verbundene Thermik die Fliegerherzen der Königsdorfer wieder schneller schlagen, frei nach dem Motto des inzwischen vielfach veröffentlichten Liedes.

Die Junioren des SFZ freuen sich über ihren zweiten Rundenplatz und die Tabellenführung: v.l.n.r.: Lukas Keibel, Johannes Beyer, Emanuel Schieck und Nikolai Wolf

Sowohl in der internationalen Alpenliga, bei der man mit einem zweiten Rundenplatz die Führung in der Tabelle ausbauen konnte, als auch in der U25 Liga, wo man ebenfalls Rundenzweiter wurde, liegt das SFZ Königsdorf an der Tabellenspitze. In der Bundesliga konnte man mit einem fünften Rundenplatz punktemäßig wieder Boden auf die direkte Konkurrenz gutmachen und liegt weiterhin auf Tabellenplatz fünf.

Samstag schwierige Bedingungen

Der Samstag bot noch schwierige Bedingungen für die Königsdorfer Piloten, so erzielte nur Nikolai Wolf mit seinem Flug mit 84,9 km/h einen wirklich guten Schnitt. Johannes Beyer kam noch auf 67,3 km/h, während alle anderen deutlich mehr mit den schwierigen Wetter Bedingungen zu kämpfen hatten und teilweise außenlanden mussten und unter der Mindestwertung blieben.

Sonntag der bessere Tag

Die Wetterprognosen sagten allerdings auch den Sonntag als den besseren Flugtag voraus, was sich auch bewahrheiten sollte. Um ein optimales Teamergebnis für alle Ligen zu erhalten, teilten sich die Piloten auf. Nikolai Wolf, das Doppelsitzerteam Benjamin Bachmaier und Urs Mahnel, sowie Mathias Schunk flogen im Alpenvorland und erzielten zwischen Kaufbeuren und Wasserburg ihre Ligaschnitte. Erneut war Junior Nikolai Wolf mit 100,9 km/h Tagesschnellster, dicht gefolgt von Bachmaier/Mahnel (98,5 km/h), während Schunk es auf 95,1 km/h brachte. Die restlichen Königsdorfer Piloten flogen ins Gebirge, um für die Alpenliga zu punkten. Hier wurden unterschiedliche Flugrouten gewählt und sich über Flugfunk über die jeweils besten Bedingungen ausgetauscht. Den schnellsten Königsdorfer Alpenschnitt erzielten Johannes Beyer und Martin Scherer im Doppelsitzer. Zwischen Wendelstein und Plansee erzielte das Duo 90,8 km/h. Thomas Lehmann der in etwa auf der gleichen Route, jedoch in umgekehrter Flugrichtung unterwegs war, erzielte 84,9 km/h. Vervollständigt wurde das Alpentrio von Arthur Schlothauer, der 84,1 km/h in die Wertung brachte und dabei das Karwendel und das Inntal zwischen Kufstein und der schweizer Grenze nutzte. Ralf Schwanold erzielte 83,0 km/h und kam ganz knapp nicht in die Königsdorfer Rundenwertung. Bei den Junioren waren es neben Nikolai Wolf mit Emanuel Schieck und Lukas Keibel, beide erst 16 Jahre alt die beiden jüngsten Piloten, die mit ihren Flügen mit 78,2 km/h (Schieck) und 72,9 km/h (Keibel) das Juniorentrio vervollständigten.

Zweikampf mit Stadtlohn geht in die nächste Runde

Die Junioren des SFZ belegten mit aufaddierten 251,9 km/h den zweiten Rundenplatz hinter der SFG Stadtlohn, die es 256,6 km/h brachte, während der Tabellenstand weiterhin genau andersrum ist, wo die Königsdorfer mit 27 Punkten vor Stadtlohn führen. "Noch gibt es in den verbleibenden fünf Runden aber 250 Punkte zu verteilen, da ist noch nichts entschieden", freut sich Pressesprecher Mathias Schunk über den spannenden Zweikampf, den es bei den Junioren seit der ersten Runde gibt. In der Alpenliga musste das SFZ Königsdorf der LSG Isny mit nur 2 km/h Rückstand den Rundensieg überlassen, konnte aber durch den zweiten Rundenplatz den Vorsprung in der Tabelle auf den hartnäckigsten Verfolger ,den österreichischen SMBC Kirchdorf/Micheldorf, die auf Rundenplatz 15 kamen, um 13 Punkte ausbauen. In der Bundesliga ging der Rundensieg an den LSV Schwarzwald, vor Kirchheim/Teck und Aalen. Das SFZ flog hinter Berlin auf Rang fünf und machte damit auf die in der Tabelle vor ihnen liegenden Schwäbisch Gmünder einen Punkt und auf den Tabellendritten Bayreuth zwei Punkte gut. Auf den Tabellenzweiten Donauwörth machte man sogar zehn Punkte gut, liegt aber dennoch schon 17 Punkte auf Donauwörth zurück. Tabellenführer Aalen ist mittlerweile enteilt und Teamcaptain Mathias Schunk hat als Ziel mittlerweile den dritten Tabellenplatz ausgerufen. "Platz zwei ist nur noch mit viel Glück zu schaffen und der Bundesliga Sieg ist bei 51 Punkten Rückstand nicht mehr realistisch", so der Pressesprecher.

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